1. Dezember 2021 11:00

Cybersecurity: sicher im Internet unterwegs

Die Corona-Pandemie, die uns alle nun seit fast zwei Jahren begleitet, hat der Digitalisierung einen großen Aufschwung gegeben. Wir verbringen deutlich mehr Zeit im Internet – im Alltag genauso wie beruflich oder zum Lernen. Deshalb wird es auch immer wichtiger, sich mit der Sicherheit im Internet auseinanderzusetzen.

Augen auf beim Surfen im Internet

Für den Oktober wurde der weltweite Cybersecurity Monat ausgerufen – denn dieses Thema betrifft uns alle! Wir schauen uns gemeinsam an, was Cybersecurity genau bedeutet. Und geben dir natürlich auch gleich nützliche Tipps für deinen digitalen Alltag mit! „Der EU-Cybersicherheitsrechtsakt definiert Cybersicherheit als alle Tätigkeiten, die notwendig sind, um Netz- und Informationssysteme, die Nutzerinnen und Nutzer solcher Systeme und andere von Cyberbedrohungen betroffenen Personen zu schützen." — Bundeskanzleramt Österreich

Cybersecurity bedeutet also nichts anderes als IT-Sicherheit – es geht darum, wie du dich und deine Geräte vor Datenmissbrauch und Betrug im Internet schützt. Homeoffice, Online Shopping und Online Banking wird immer beliebter. 76% der Menschen in Österreich nutzen das Internet laut einer Studie der Statistik Austria mehrmals täglich. Durchschnittlich sind wir etwa 2 Stunden online unterwegs. Und auch wir geben es zu: Was gibt es Schöneres, als alles bequem in der Jogginghose von der Couch aus zu erledigen – und das rund um die Uhr? Die Digitalisierung bringt zahlreiche Vorteile mit sich: du ersparst dir dadurch lange Wege und damit viel Zeit, kannst dich ausgiebig informieren und mit Arbeitskolleg*innen, Freund*innen und Familie in Kontakt bleiben. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass du dein Bewusstsein für die Sicherheit im Internet schärfen solltest. Nur so kannst du mögliche Gefahren im Internet frühzeitig erkennen.

5 Tipps für's Surfen im Internet

Falls du also beispielsweise noch Passwörter wie „passwort“ oder „123456“ verwendest, ist es höchste Zeit, das zu ändern! Ein sicheres Passwort ist aber nur ein kleiner Teil davon, worauf du bei deinen Ausflügen in die Onlinewelt besonders achten solltest. Hier haben wir weitere hilfreiche Tipps & Tricks für dich:

1. Regelmäßige Updates einplanen

Achte darauf, dass du sowohl auf deinem Computer als auch auf deinem Smartphone laufend Updates machst. Denn eine veraltete Software mit Fehlern und Schwachstellen ist eine der größten Sicherheitsrisiken im Netz. 

2. Persönliche Daten schützen

Überlege dir gut, welche Daten du von dir im Internet preisgibst. Besonders bei sensiblen Daten und Dokumenten wie deiner Bankkarte oder dem Reisepass solltest du vorsichtig sein. Du findest deine neue Bankkarte aber super stylisch und möchtest unbedingt ein Foto in den sozialen Netzwerken teilen? Achte darauf, dass du personenbezogene Daten und Codes abdeckst oder schwarz einfärbst, damit sie nicht zu erkennen sind.

3. Backups machen

Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das gilt nicht nur beim Surfen im Internet an sich, sondern natürlich auch, wenn es um deine Geräte geht. Erstelle also am besten regelmäßig Backups von deinen Daten auf Computer, Tablet oder Smartphone. Falls doch mal etwas passieren sollte, kannst du so zumindest verhindern, dass im Falle eines Cyber-Angriffes wichtige Daten verloren gehen.

4. Phishing Mails erkennen

Hast du in deinem E-Mail-Postfach eine Nachricht von einer fragwürdigen Adresse erspäht? Wenn darin ein mysteriöser Anhang oder Link enthalten ist, könnte das ein Versuch sein, an deine persönlichen Daten zu kommen. Ein Antivirenprogramm ist zwar sinnvoll und hilfreich, aber auch kein Allheilmittel. Denn manchmal können trotzdem solche betrügerischen E-Mails durchrutschen. Am besten stellst du dir vor dem Öffnen diese 3 Fragen, wenn du unsicher bist: Kenne ich den*die Absender*in? Ist der Betreff sinnvoll? Erwarte ich einen Anhang?

5. Öffentliche Netzwerke meiden

In den meisten Kaffeehäusern und Bahnhöfen ist kostenloses WLAN verfügbar. Das ist natürlich gerade bei Auslandsreisen sehr praktisch – aber auch, wenn dein Datenvolumen mal wieder Richtung 0 zeigt.

Skeptisch solltest du allerdings sein, wenn du keine Informationen zum Einloggen in das WLAN brauchst. Betrüger*innen könnten nämlich mit sogenannten Sniffing-Tools auf ungeschützte Kanäle zugreifen und so deine Daten auslesen oder manipulieren. Dabei handelt es sich meist um eine Software, mit dem fremde Nutzer*innen deinen Internetdatenverkehr in Echtzeit überwachen können. Vermeide außerdem ungeschützte Webseiten. Wie das geht? Das kannst du ganz einfach am „https“ oder „http“ in der Adresszeile der Seite erkennen. Fehlt das „s“, ist die Website nicht verschlüsselt und eine gute Gelegenheit für Betrüger*innen, deine Daten abzufangen.

Verdien’ an Deinem Alltag!

Verdien’ an Deinem Alltag!